Barbara Gerstl

Florenz Sehenswürdigkeiten – Mein Trip nach Florenz

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Die Zugfahrt von Klagenfurt verlief problemlos. Das Ticket kostete 98€ für zwei Personen.
Wir nächtigten im Hotel „Boscolo Astoria“ in der Nähe der „Stazione Santa Maria Novella“ um 144€ pro Person ohne Frühstück. Nach längerem Kartenspiel in der Hotel-Lobby  erfuhren wir vom aufgebrachten Kellner, dass dies in Italien in der Öffentlichkeit verboten ist.

Restaurants in Florenz

Zwei Restaurants, in denen wir gegessen haben, sind mir in Erinnerung geblieben: „Taverna Divina Commedia“ (Via de Cimatori 71, www.divinacommediataverna.com) und „Trattoria Corrozze“ (Piazza di Santa Trinita-Borgo, www.leantichecarroze.it).

Shopping in Florenz

Eine empfehlenswerte Adresse für Shopping (Bench und Desigual) ist Via del Ginori 47/r (the-store.it).

Sehenswürdigkeiten in Florenz

Ein toller Aussichtspunkt ist der Piazzale Michelangelo, der Mitte des 19. Jahrhunderts von Guiseppe Poggi angelegt wurde und mit seinen hohen Balkonen und den Kopien von Statuen Michelangelos zahlreiche Besucher und Souvenirhändler anzieht.

Vor einem Besuch im Boboli-Garten sollte man sich über die Öffnungszeiten informieren. Das hervorragende Beispiel für die Gartenkunst bildet einen Kontrast zwischen Kunst und Natur. Hoch über dem Garten thront der Forte di Belvedere, den Buontalenti 1590 für die Großherzöge Medici entwarf.

Der Palazzo Pitti wurde 1457 für den Bankier Luca Pitti errichtet. Dieser wollte mit dieser Zurschaustellung von Reichtum die Medici übertreffen. Ausgerechnet die Medici kauften aber den Palast später, als die Erben Pittis durch die Baukosten ruiniert wurden. Ab 1550 lebten hier alle Herrscher der Stadt. Heute beherbergt der Palazzo Pitti unermessliche Schätze (vorwiegend Bilder und Statuen) aus der Sammlung der Medici.

Die Piazza della Signoria ist einer der großen zentralen Plätze der Stadt und zugleich einer der berühmtesten Plätze Italiens. Hier befinden sich das Rathaus, eine Kopie von Michelangelos David sowie die Loggia dei Lanzi. Dieser Arkadenbau wurde ursprünglich für Kundgebungen und Empfänge genutzt. Heute werden dort bildhauerische Werke ausgestellt wie zum Beispiel Benvenuto Cellinis bekanntestes bildhauerisches Werk: das Bronzestandbild Perseus mit dem Haupt der Medusa.

Eine Büste des berühmten Goldschmieds Cellini befindet sich in der Mitte der Ponte Vecchio, der ältesten Brücke der Stadt. Sie wurde 1345 als letzte einer Reihe von Brücken errichtet, die seit der Römerzeit an dieser Stelle den Fluss überspannten. Der Corridor Vasariano verläuft im ersten Stock der Läden entlang der Ostseite der Brücke. Er entstand 1565 nach den Plänen von Giorgio Vasari und erlaubte es den Mitgliedern der Familie Medici, sich zwischen ihren Residenzen zu bewegen, ohne mit dem Volk in Berührung zu kommen.

Die Uffizien, die bedeutendste Kunstgalerie Italiens, entstanden 1560-1580 zur Unterbringung von Büros (uffici) für Herzog Cosimo I. Im 19. Jahrhundert wurde die dort untergebrachte Sammlung der Kunstschätze der Medici geteilt:  Antikes ging an das archäologische Museum und die Skulpturen an den Palazzo del Bargello, während die Gemälde in den Uffizien blieben. Die Kunstsammlung befindet sich im obersten Geschoss. In den Galerien entlang der Innenseite stehen griechische und römische Skulpturen. Die Gemälde in den angrenzenden Räumen sind chronologisch angeordnet und lassen die Entwicklung der Florentiner Kunst von der byzantinischen Zeit bis zur Renaissance erkennen.
Für 15€ Eintritt kann man Gemälde wie „Verkündung“ (1333, eines der Meisterwerke des von der französischen Gotik beeinflussten Malers Simone Martini aus Siena), „Madonna aus Ognissanti“ (um 1310, Giottos Darstellung räumlicher Tiefe und körperlicher Präsenz mach dieses Altarbild zum Meilenstein in der Entwicklung perspektivischer Malerei.), „Herzog und Herzogin von Urbino“ (um 1465-1470, Piero della Francescas Portraits von Frederico da Montefeltro und seiner Gattin Battista Sforza entstanden nach dem Tot der 26-Jährigen. Ihr Portrait beruht vermutlich auf ihrer Totenmaske.), „Venus von Urbino“ (1538, Trizians sinnlicher, von Giorgiones Gemälde „Ruhende Venus“ inspirierter Akt ist in Wirklichkeit vielleicht das Portrait einer Kurtisane, der die Schönheit einer Göttin zugesprochen wurde.), „Primavera“ (1480, Die Allegorie des Renaissancemalers Sandro Botticelli gehört zu den bekanntesten und am häufigsten reproduzierten Werken der abendländischen Kunst. Die Bedeutung des Bildes, seine Funktion in der dynastischen und Kulturpolitik der Medici, hat im Laufe der Zeit unterschiedliche Interpretationen erfahren und gilt bisher in der Kunstwissenschaft als nicht überzeugend geklärt.) bewundern.

Der Dom Santa Maria del Fiore im Herzen der Stadt ist mit seiner Kuppel zum Wahrzeichen von Florenz geworden. Die viertgrößte Kirche Europas ist auch heute noch das höchste Gebäude der Stadt. Der mit weißem, grünem und rosafarbenem Marmor verkleidete Campinale ist mit 85 Metern sechs Meter niedriger als die Kuppel. Das Bapisterium (Taufkirche) mit seinen Bronzeportalen geht auf das 4. Jahrhundert zurück, der Campinale wurde 1334 von Giotto entworfen, aber erst 1359 fertig gestellt. Prächtige Mosaiken aus dem 13. Jahrhundert mit Darstellungen vom Jüngsten Gericht schmücken die Kuppel über dem achteckigen Becken. Die Portale sind von Lorenzo Ghiberti (Norden, Osten) und Andrea Pisano (Süden). Das Ostportal des wurde von Michelangelo als „Paradiespforte“ bezeichnet. Die zehn Originale von Lorenzo Ghibertis Relieftafeln mit biblischen Darstellungen befinden sich heute im Museo dell’Opera del Duomo; am Bapisterium befinden sich Kopien.

Autor: bgersti

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